Ricarda-Huch-Gymnasium | Gymnasium der Stadt Hagen für Jungen und Mädchen

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Wir, die Klasse 7b, waren mit unserer Biologie-Lehrerin Frau Tonn am 31.05. und am 07.06.2016 an der Volme, um den Fluss und seine Lebewesen zu untersuchen. 

Zur Vorbereitung bekamen wir von unserer Lehrerin einen Fragebogen, den wir für unsere Gewässergütebestimmung ausfüllen sollten. Dort ging es zum Beispiel um Fragen zur Uferstruktur, zur Uferhöhe, zur Trübung der Volme, usw. Dabei stellten wir fest, dass die Volme hier im Innenstadtbereich stark befestigt ist und weder einen natürlichen Gewässerverlauf noch eine natürliche Uferzone besitzt. Nach dem wir sie uns von oben, vom Rand aus betrachtet hatten, durften wir endlich runter, direkt zur Volme. Ein paar von uns Schülern und Schülerinnen hatten sich Gummistiefel mitgebracht und so konnten wir mit Keschern und Sieben kleine Flusstiere einfangen. Teilweise war es gar nicht so einfach an sie heranzukommen. Wir mussten Steine umdrehen, den Boden der Volme aufwühlen und suchen, suchen, suchen.  Die gefundenen Tiere haben wir dann in kleine weiße Schalen mit Wasser getan und geschaut wie sie heißen.  Es waren viele interessante Tiere dabei, dennoch gab es viele, die wir nicht kannten.  Mit Klemmbrettern und Stiften bewaffnet machten wir uns alle viele Notizen und versuchten, die Tiere auf den bedruckten Blättern zu erkennen. Viele Insekten sahen sich ziemlich ähnlich, weswegen es gar nicht so einfach war sie zu bestimmen. Erkannt haben wir z.B. die Steinfliegenlarve, den Taumelkäfer oder die Eintagsfliegenlarve. Nachdem wir die Tiere untersucht hatten, haben wir sie wieder frei gelassen. Andere der Klasse haben die Pflanzen im Randbereich näher untersucht.

Die Pflanzen, die am Fluss wachsen, sind ebenfalls sehr schön. Manche der Pflanzen sind aus Australien nach Deutschland gebracht worden, andere wiederum aus China oder Amerika. Sie verbreiten sich teilweise sehr stark und vertreiben so einheimische Arten. Der Riesenbärenklau, der bei Sonnenschein Verbrennungen auf der Haut verursacht, hat sich hier so stark ausgebreitet, dass wir an einigen Stellen gar nicht mehr durchkamen. Erstaunlich war, dass diese Pflanze bei unserem ersten Besuch noch so klein war, dass sie uns kaum aufgefallen war. Insgesamt war es für die Klasse 7b ein sehr erfolgreiches Erlebnis mit interessanten Informationen. Wir haben viel gelernt und hatten eine Menge Spaß.

Joline, Ilke und Lina

 

 

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