Ricarda-Huch-Gymnasium | Gymnasium der Stadt Hagen für Jungen und Mädchen

Voswinckelstr. 1 | 58095 Hagen | Tel: 02331/28122

Ein Bericht zum Crosslauf des Projektkurses Sportphysiologie (Q2)

Von Melanie L. (Q2)

Schon seit Wochen bereitete sich der Sport-Physiologie Kurs der Q2 auf den bevorstehenden Lauf vor. Neben dem reinen Theorieunterricht, der sich z.B. mit den biologischen Abläufen während des Trainings befasste, bedeutete dies, dass wir trainieren mussten. Dabei ging es nicht allein um Konditionstraining in der Halle, sondern vor allem um das regelmäßige Laufen, um die Ausdauer zu verbessern.

Am 16. März war es dann soweit. Der gesamte Kurs, begleitet von einigen freiwilligen Lehrern, nahm am 25. Crosslauf vom Eintracht Ergste e.V. teil. Schon vor dem Start herrschte Aufregung, insbesondere da es die Tage zuvor stark geregnet hatte und somit niemand so genau wusste, was uns auf der Strecke erwarten würde. Kaum ertönte der Startschuss und der Weg durch den Wald begann, schon war klar: das wird eine sehr matschige Angelegenheit und das Überwinden der 6,6 Km wird eine große Herausforderung werden. Die Strecke begann mit einem steilen Berg, dessen Anstieg durch die große Schlammmasse zusätzlich erschwert wurde. Kaum war der Berg erklommen, ging es auch schon wieder auf einem dünnen, steinigen und matschigen Pfad den Berg hinab. Auch auf diesem Teil der Strecke bereitete es große Mühe nicht im Schlamm auszurutschen. Der Weg zurück zum Waldeingang ging leicht bergauf, bot aber aufgrund des festen Untergrunds Zeit zum Verschnaufen. Da sich eine Runde nur über 1,1 km erstreckte, musste die Strecke insgesamt 6 Mal gelaufen werden.

Während des Crosslaufs spaltete sich die Gruppe auf, jeder lief in seinem eigenen Tempo. Auch Musikhören war erlaubt und erleichterte das Laufen ungemein. Zudem gab es nette Streckenposten, die einen ständig motivierten.

Auch wenn es einige Stürze gab, einige Schuhe im Matsch stecken geblieben sind und es am Ende kaum mehr trockene Füße gab, hatten alle den Lauf irgendwann beendet. Ein Mädchen des Kurses schaffte es mit ihren herausragenden Leistungen sogar aufs Treppchen des Gesamtlaufs. Sie belegte unter den Frauen den dritten Platz. Wir alle kamen zwar erschöpft ins Ziel, waren aber gleichzeitig stolz den Lauf beschritten zu haben. Das Training hatte sich wirklich ausgezahlt und trotz des Muskelkaters ist es ein unglaublich gutes Gefühl zu wissen, zu was der eigene Körper im Stande ist und dass wir alle unser Ziel erreichen konnten.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok