Ricarda-Huch-Gymnasium | Gymnasium der Stadt Hagen für Jungen und Mädchen

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RHG querfeldfein beim Crosslauf

Im Rahmen eines Sportphysiologie-Projektkurses nahmen zehn Schülerinnen und Schüler des Ricarda-Huch-Gymnasiums am 07. März 2020 erfolgreich am 26. Crosslauf Ergste teil.

Die Jungen und Mädchen des Abiturjahrgangs Q2 bereiteten sich unter der Leitung ihrer Lehrerin Nadine Tonn fast ein Jahr lang durch gezieltes Ausdauertraining und regelmäßiges selbstständiges Laufen auf den jährlich vom SG Eintracht Ergste 1884 e.V. organisierten Crosslauf vor.

Voller Elan gingen die Hagener Schülerinnen und Schüler zum Abschluss und Höhepunkt ihres Projektkurses an einem Samstagnachmittag gemeinsam mit zahlreichen anderen ambitionierten Läuferinnen und Läufern in Schwerte an den Start, um bei dem koordinativ anspruchsvollen Geländelauf ihre sportliche Kondition unter Beweis zu stellen.

Obwohl es nachts zuvor noch stark geregnet hatte und die Waldstrecken entsprechend rutschig und schlammig waren, war die Stimmung unter den Teilnehmern sowohl sportlich als auch fröhlich ausgelassen. Bei traumhaftem Laufwetter und in reizvoller Umgebung konnten die Schülerinnen und Schüler des RHG motiviert und gut gelaunt ihre persönlichen Ziele verwirklichen und sich über ihre Trainingserfolge freuen.

 

Bericht und persönliche Erfahrungen bezüglich des „26. Crosslauf Ergste“ vom 07.03.2020

(von Till Tornberg)

Bei der in Schwerte-Ergste stattgefundenen Crosslauf- und Nordic-Walking-Veranstaltung am 07.03.2020, die vom SG Eintracht Ergste 1884 e. V. organisiert wurde, sind ambitionierte Sportlerinnen und Sportler angetreten, um ihre sportliche Kondition unter Beweis zu stellen.

Ich persönlich nahm am diesjährigen Crosslauf im Zuge des Sportphysiologie-Projektkurses des Ricarda-Huch- Gymnasiums aus Hagen teil. Bei diesem Projekt ging es um gezieltes Ausdauertraining, weshalb regelmäßiges selbstständiges Laufen die fortbeständige Hausaufgabe darstellte. Abschließend sollten wir unsere erworbene Leistungsfähigkeit am 07.03.2020 in Schwerte unter Beweis stellen, nachdem wir fast ein Jahr lang unter der Leitung von Frau Tonn auf diesen Tag hintrainiert hatten.

An dieser Laufveranstaltung konnten alle Athleten auf verschiedene Weise antreten, da verschiedene Laufmodelle angeboten wurden, wie z. B. der Lauf 5 der Hauptklasse, bei dem in sechs Runden insgesamt 6640m zu bewältigen waren. Das Streckenprofil war hier entsprechend abwechslungsreich und bestand hauptsächlich aus längeren Steigungen und Gefällen, die neben der sportlichen Ausdauer ein hohes Maß an Körperbeherrschung erforderten, da auf diesen Streckenabschnitten oft nur ein Rutschen und Schlittern möglich war. Viele der erfahrenen Läufer stellten sich jedoch ausgerüstet mit Schuh-Spikes dieser Herausforderung entgegen. Doch auch alle anderen Sportler, egal wie schlammtriefend, hatten nach ihren Anstrengungen die Aussicht auf Stärkung in Form von Kuchen, Waffeln, Bratwurst und heißem Tee, während sie auf die Siegerehrung warteten.

Obwohl es nachts zuvor noch stark geregnet hatte, und die Waldstrecken entsprechend rutschig und schlammig waren, war die Stimmung sowohl sportlich als auch fröhlich ausgelassen. Davon zeugten neben den Sportlern selbst vor allem die gut gelaunten Zuschauer und die Helfer, die jeden einzelnen Sportler kräftig anfeuerten, um trotz der sichtlichen Anstrengung aus jedem das Höchstmaß an Durchhaltevermögen und Kraft herauszukitzeln.

Entgegen berechtigter Erwartungen kann ich für meinen Teil nicht von einem übermäßigen Ausmaß an Aufregung sprechen, obgleich der diesjährige Lauf meine erste Erfahrung dieser Kategorie darstellte. Entsprechend ging ich dann also relativ entspannt auf Startposition. Auf Grund des absolvierten Trainings, welches - in meinem Fall- zugegebenermaßen nicht immer von herausragender Motivation geprägt gewesen ist, hatte ich ein zu erwartendes Ergebnis vor Augen. Zum Glück kann ich sagen, dass ich dieses, wenngleich es in der Gesamtbilanz keine besondere sportliche Leistung darstellt, letztendlich auch erreichen konnte. Vor allem verantwortlich kann ich hierfür wohl festhalten, dass die Bedingungen, die die Strecke, sowie die Witterung aufwies, sich ziemlich genau mit meinen Erwartungen deckten. Zum einen liegt dies gewiss daran, dass unsere Lehrerin diesen Lauf bereits mit anderen Kursen absolviert hatte und uns grobe Aussichten auf das Streckenprofil geben konnte. Doch als Metalfan habe ich auf dem Wacken Open Air bereits hinreichend Erfahrungen mit schlammigem Untergrund gemacht und konnte mir also ausrechnen, wie ein schmaler Waldweg aussieht, über den fortwährend Leute laufen. Dennoch empfand ich das ansonsten traumhafte Wetter als überaus motivierend. Sonnig, und mit ca. 8°C war es weder zu warm noch zu kalt zum Laufen. Überdies hatte ich während des Trainings festgestellt, was die Umgebung, in der man läuft, für gewaltige Auswirkungen auf den Erfolg und vor allem auf den Spaß haben kann. Somit trug die ländliche Gegend in Schwerte mit ihrem schönen Wald ebenfalls dazu bei, dass ich trotz aller Anstrengungen ein hohes Maß an Spaß für das Laufen empfand und dass ich, obwohl ich das Training oft eher als Pflicht denn als Vergnügen wahrgenommen hatte, überhaupt nicht verärgert oder frustriert war, mich an einem Samstagmorgen für die Schule engagieren zu müssen.

Im Gegenteil: Abschließend möchte ich festhalten, dass ich nach wie vor sehr angetan von dem Sportlergeist bin, den alle Anwesenden an den Tag legten und möchte mich an dieser Stelle im Namen aller Teilnehmer für die freundliche und anspornende Art aller Moderatoren, Zuschauer und des Streckenpersonals bedanken!

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